Angkor Wat

Die Tempelanlage Angkor Wat in der Region Siem Reap ist ein wichtiges Symbol für sowohl das historische als auch das moderne Kambodscha.
Angkor Wat

Historische Bedeutung für Kambodscha

Angkor und besonders die berühmte Tempelanlage Angkor Wat sind Belege für die ab dem 9. Jahrhundert einsetzende Blütezeit der Khmer. Mehr als 30 asiatische Könige haben bis zum 15. Jahrhundert als Gottkönige von der Provinz Angkor aus ein mächtiges Reich aufgebaut und regiert. Kenner bezeichnen Angkor bis heute als “Seele des Landes”, die in zahlreichen Zusammenhängen als Symbol zitiert wird.

Im 19. Jahrhundert wurden die von der Natur zum Teil zurückeroberten Tempel von Angkor von europäischen Abenteurern wiederentdeckt. Der Reiz, der durch das Spiel von Natur, Architektur und Spiritualität entsteht, machte in der Folge Kambodscha und Angkor Wat zu einer festen Größe auf der Reisewunschliste von Menschen aus aller Welt.

Touristenmagnet Angkor Wat

Jährlich besuchen mehr als drei Millionen Menschen aus aller Welt die Tempel von Angkor. Etwa die Hälfte derjenigen, die sich die weltberühmten Tempel anschauen und der vielzitierten Mystik des Ortes nachspüren wollen, sind jedoch Kambodschaner. Der archäologische Park rund um Angkor Wat ist ein beliebter Ort für Familienfeiern und insbesondere Hochzeitsgesellschaften.

Kenner der Region Siem Reap weisen im Zusammenhang mit der touristischen Erschließung der historischen Region Angkor gern darauf hin, dass einige der kleineren und unbekannteren Tempel nicht weniger attraktiv für Architektur- und Geschichtsfans sind. Der von vielen gelobte Sonnenuntergang über Angkor Wat ist ein besonderer Höhepunkt zum Abschluss des Tages.

Kulturerbe in Gefahr

Die Besuchermengen, die sich täglich durch die Anlagen von Angkor Wat schieben, sind nicht nur ein Problem für die Atmosphäre des weltbekannten Kulturerbes. Auch die Bausubstanz der kunstvollen Bauten, der ungewöhnlichen Wandreliefs und der anmutigen Statuen leidet unter dem teilweise rüden Umgang, den manche Touristen mit den historischen Schätzen pflegen. Die aus Sandstein gefertigten architektonischen und religiösen Schätze bieten heute zahlreichen Restauratoren aus aller Welt Arbeit. Die Fachleute reparieren außer den Verfallserscheinungen auch Spuren, die durch unvorsichtige Touristen und nicht fachgerechte Reinigungsarbeiten vergangener Jahrzehnte entstanden sind. Heute unterstützt die UNESCO mit Know-how die Erhaltung der wichtigen Geschichtsstätte.

Tipp der Redaktion

 Um einen möglichst ungestörten Eindruck von den Schönheiten des Tempels zu genießen, können Sie Ihren Besuch für die (sehr) frühen Morgenstunden legen.
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